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Während Gott den „David aus dir herausmeißelt“, lerne jeden Hammerschlag als Gottes Kompliment zu sehen. Er hat ein Kunstwerk im Sinn.

BildhauerEs wird gesagt, dass Michelangelo den David vor seinen Augen „sah“, noch bevor er mit der Arbeit am ungeschliffenen Marmorstein angefangen hat. Bevor Michelangelo den Hammer und die Meißel in die Hand nahm, war David schon vollendet. Michelangelo wusste ganz genau, wie er aussehen sollte. So ist es auch mit uns. In Gottes Sinn waren wir vollendet, bevor wir angefangen haben, und Gott wusste im voraus, wie Er uns haben wollte. 

Gott will den „David“ aus uns meißeln! Er nimmt den Hammer der Umstände und den Meißel des Dienstes und beginnt Schlag auf Schlag Stücke aus dem ungeschliffenen Marmor herauszubrechen. Er verwendet verschiedenste Werkzeuge: politische Situationen, die Gemeinde, den Widerstand, beängstigende Umstände, unsere Aufgaben und Berufung. Er wird alles verwenden, was Er hat, um aus uns das Ebenbild Gottes zu machen. Der Meisterkünstler hat einen Plan. Er hat ein bestimmtes Muster im Sinn, während Er an dem Bildnis arbeitet, das zur Realität wird. Und Er gibt Sein Kunstwerk nicht auf, bis es vollendet ist.

Wenn du also das nächste Mal die Schläge und die Feile an deiner Seele hörst (und fühlst!), finde Trost in dem Bewusstsein, dass Gott mit dir bis zum Ende bleibt. Eines Tages wird Sein Werk in dir vollendet sein und du wirst Ihm gleich sein!

Ich weiß, dass ich jetzt mehr wie Jesus bin, weil Gott die Umstände des Lebens gebraucht hat, um mich zu formen – Umstände von denen ich glaube, dass sie kein Zufall waren. Da war die Meißel des Zweiten Weltkrieges und das Aufwachsen in England während der Kriegszeit. Das war die Meißel der Schule und meine Lehrerausbildung. Nimm dazu die Meißel der Krankheiten und der Schwierigkeiten. Die Meißel der Ehe und der Kinder brachte einiges von „David“ aus mir heraus. Zweifellos spielte auch die Meißel der Enttäuschungen und Verluste, der zerbrochenen Träume und unerfüllten Versprechen eine Rolle. 

Dann war da noch die Meißel des Dienstes selbst. Der Dienst sorgt für alle möglichen Überraschungen unterwegs. Ich hätte es mir z.B. nicht vorstellen können, so viel allein sein zu müssen. Mein Mann ist als Kassierer in die Mission gegangen, nicht als Reiseprediger. Aber die Rolle eines Reisepredigers hat Gott für meinen Mann Stuart im Sinn gehabt. Dies war eine jener weiterführenden Berufungen, die Er für meinen Mann vor Grundlegung der Welt bestimmt hat. Monatelang war mein Mann unterwegs und predigte. Meine Träume von einer idealen, eng verbundenen Familie haben sich aufgelöst. Ich musste den leeren Vaterplatz, der sich aufgetan hat und nicht in meinem Plan war, meinen Kindern erklären. Selten habe ich die „Schläge der Meißel“ deutlicher gespürt, als in jenen Tagen! Meine eigennützige Außenschale, die sehr dick und sehr hart war, musste abgeschlagen werden. Ich musste lernen, mich nicht in den Plan Gottes für das Leben meines Mannes einzumischen. Gottes Überraschungen kommen auf verschiedene Art und Weise. Manchmal durch Umstände, die uns den Boden unter den Füßen wegziehen. 

Was waren die Meißel und der Hammer in deinem Leben? Vielleicht kannst du etwas Zeit mit dem Herrn verbringen und über die Überraschungen in deinem Leben nachdenken. Vielleicht kämpfst du jetzt gerade wegen zerbrochener Träume. Wen Gott erwählt, den beruft Er, und wen Er beruft, an den legt Er die Meißel an. Begreife, dass Gott dir durch die Herausforderungen vertraut. Es ist ein Kompliment, die ganze Aufmerksamkeit des Meisterbildhauers zu haben. 

Während ich die Werkzeuge meines himmlischen Michelangelo, des Meisterbildhauers, zu erkennen lernte, erkannte ich auch, wie sehr Er mich liebt. Ich bin nur ein Werk im Prozess und die Berufungen und Aufgaben unterwegs sind einfach nur ein Teil Seines liebenden, ewigen Plans in meinem Leben.

Während Gott den „David aus dir herausmeißelt“, lerne jeden Hammerschlag und jedes Kratzen der Feile als Gottes Kompliment zu sehen. Er hat ein Kunstwerk im Sinn. Der Glaube, der Ihm mit Seinem Werkzeug vertrauen kann, ist Glaube genug bis ans Ende.

 

Jill Briscoe

lebt mit ihrem Mann Stuart in den USA und ist Autorin von über 50 Büchern. Als Referentin für Frauenarbeit hat sie viele Länder bereist und ist die Herausgeberin der christlichen Frauenzeitschrift „Just Between Us”.

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